Verbundenheit

Im Lower Mill Horsemanship streben wir die Verbundenheit zwischen Mensch und Pferd an und arbeiten damit auf ein Grundbedürfnis beider hin.

Nach Friedemann Schulz von Thun ist die Verbundenheit eines der vier seelischen Grundbedürfnisse von uns Menschen und in der Psychologie der Kommunikation bezeichnet man sie als das Gefühl, einer anderen Person oder einer Personengruppe zugehörig zu sein und in einer gegenseitig vertrauensvollen Beziehung zu stehen.

Auch für das Herdentier Pferd ist eine Verbundenheit zu Artgenossen ein wichtiges Grundbedürfnis, was sich in vielen Situationen zeigt, wie bspw. bei der gegenseitigen Fellpflege oder im Spiel. Es ist also naheliegend, bei der Arbeit zwischen Pferd und Mensch die Verbundenheit zwischen beiden anzustreben und ist deshalb eine wichtige Säule des Lower Mill Horsemanship.

Für den Aufbau der Säule verfolgen wir deshalb zwei Zielbilder:


  • Verbundenheit im Umgang mit dem Pferd am Boden bis hin zur Freiarbeit, dem gemeinsamen Spiel ohne Zäumung.

  • Verbundenheit beim Reiten bis hin zur absolut feinen und sensiblen Hilfengebung, um Pferde auch physisch optimal ausbilden und mit einem Gebiss reiten zu können.


Grundvoraussetzung für die Erreichung dieser Ziele ist vor allem eine klare und eindeutige Kommunikation, die mithilfe der Kommunikationselemente erarbeitet wird. Darüberhinaus sollte das Pferd die folgenden Merkmale zeigen, optimalerweise in jeder Situation: Mut, Verstehen, Folgsamkeit, Vertrauen, Achtsamkeit, Aufrechterhaltung und Sensibilität.