Huforthopädie

Aktuell befinde ich mich in der Ausbildung zum Huforthopäden beim Verband Deutscher Huforthopäden VDEHO.

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Warum Hufbearbeitung?

Pferde leben heute in einem domestizierten Lebensraum mit viel weniger Bewegung als ursprünglich in freier Natur, was zu einem verminderten Hufabrieb führt. Darüber hinaus gibt es in der Pferdehaltung glücklicherweise keine natürliche Selektion von Pferden mit schlechten Hufen. Vor allem aus diesen beiden Gründen ist eine regelmä0ige Hufbearbeitung erforderlich, um Erkrankungen und Fehlstellungen zu vermeiden.

Warum Huforthopädie?

Die huforthopädische Behandlung  bzw. Bearbeitung beeinflusst die hufphysikalischen Abläufe positiv. Dies dient der Gesunderhaltung und Rehabilitation von Erkrankungen und Fehlstellungen der Hufe und Gliedmaßen.

Was spricht für den Barhuf?

Gute Hufmechanik und damit eine gute Durchblutung. Gut durchblutete Lederhäute führen zu einer besseren Hornproduktion & -qualität.
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Gute Anpassungsfähigkeit das Hufes an Bodenunebenheiten.
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Gelenkschonende Belastung der Scharniergelenke bei unebenen Böden.
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Der Dämpfungseffekt des Hufbeinträgers wird verwendet, wodurch beim Auftreten die Gelenke geschont werden.
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Die natürlichen Wachstumsreize führen zu einer gesunden Hornproduktion.
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Der Tastsinn des Hufes bleibt erhalten und führt zu einem schonenden Umgang mit seinen Gliedmaßen.
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Es gibt keine abrupten Stellungswechsel nach einer Beschlagserneuerung, wodruch die Sehnen und Bänder geschont werden.
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Barhufe ermöglichen eine leicht Hufpflege.
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Mögliche Symptom werden nicht unterdrückt.
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Es gibt keine erhöhte Rutschgefahr.
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Es gibt keine erhöhte Verletzungsgefahr für Mensch und Pferde.
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Das Horn wird beim Aufbrennen eines Beschlags nicht zerstört.
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Es gibt keine Perforationen des Wandhorns und somit keine Eintrittspforten für Keime.